Die Gründung der Hand der Naaru

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Die Gründung der Hand der Naaru

Beitrag  Undur am Do Okt 21, 2010 7:42 pm

Übernommen aus dem alten Forum:

Ein Aushang in allen Hauptstädten der Allianz, in Shattrath und selbst in Dalaran
verkündet folgende Worte in ausgearbeiteten draeneiischen Schriftzeichen:


Schwestern und Brüder des Volkes!

Unter dem Banner der Exodar verbündeten wir uns mit den Völkern der Allianz.
Unter dem Banner der Hand von Argus schufen und sicherten wir unsere neue Heimat auf, Azeroth.
Unter dem Banner der Sha’tari vertrieben wir die Legion aus den zerprungenen Resten unserer einstigen Zuflucht.
Unter dem Banner der zerschmetterten Sonne vereitelten wir ihre Invasion am Sonnenbrunnen.

Nun ist eine neue Bedrohung für die Völker Azeroths erwacht. Eine Bedrohung nicht weniger
gefährlich und nicht minder vernichtend als die Legion.

Unter dem Banner der Hand der Naaru werden wir uns dieser neuen Bedrohung stellen!
Aus diesem Grunde suchen wir unter unseren Brüdern und Schwestern einen jeden
Freiwilligen, der sich der Verteidigung unseres Volkes, der Allianz und der ganzen Welt
Azeroth gewachsen füht.

Wenn Ihr euch der Sache anschließen wollt oder einfach der Hand der Naaru die Ehre eurer
Anwesenheit schenken wollt, so wohnt der Gründung auf der Exodar am 8. Tag des 3.
Mondes zur 15. Stunde bei.

Für die Naaru!
Für das Licht!
Dionis Akarr!


_____________________________________________________________________________________

(ooc-Teil)
Es ist soweit. Eine neue draeneiische Gilde, geboren aus dem Engagement Naaruns, Sylaias
und der Kristallwächter, erblickt das Licht der Welt.
Natürlich freuen wir uns über jede Menge MitspielerInnen, die sich an der rollenspielerischen
Herausforderung eines/einer Draenei erfreuen.
Vorrausgesetzt wird lediglich die Bereitschaft sich mit dem Hintergrund der Draenei
auseinander zu setzen und der Wille ein möglichst konsistentes Abbild einer draeneiischen
Einheit nach dem Vorbild der Hand von Argus auszuspielen.
Neuling sollten jetzt nicht zurückschrecken, denn auch diese nehmen wir auf und geben in
allen Bereichen und Fragen gerne Hilfestellung.
(Ich behaupte einfach mal, dass wir in unseren Reihen einige Experten für Draenei
aufzuweisen haben. Wink )

Weiter Informationen zu unseren Motiven und Zielen findet ihr im Aldor-Wiki:
http://diealdor.wikia.com/wiki/Hand_der_Naaru

______________________________________________________________________________________

Prolog.

Hand der Naaru.Yuval starrte hinunter, den Kopf abgestützt auf seinen Händen, den Rücken
gebeugt zu einer kauernden Gestalt und die Beine baumelnd über den Rand des Altans.
Hierher, auf die Aldorhöhe, zog er sich seit je her zurück, wenn es eine Entscheidung zu
fällen gab, die ihm nicht leicht fiel. Diesmal war jedoch etwas anders. Die Entscheidung über
die er Grübelte wurde bereits gefällt.
Hand der Naaru,formte er immer wieder fast lautlos hauchend mit seinen Lippen, während er
auf das für ihn stets unverständlich wirr gebliebene Treiben der Skettis im unteren Viertel
hinab sah, dass ihn auf merkwürdige Weise zu beruhigen vermochte.
Hand der Naaru.
Für ihn klangen diese Worte nicht nur wie eine Abzweigung, die es einzuschlagen galt,
sondern auch wie das Ende eines alten Pfades. Das Ende der Kristallwächter. Das Ende der
Gemeinschaft, die ihn zu dem machten, was er heute ist.
Hand der Naaru.
Sie klangen nach dem unbekannten Neuen, dem er seit der Flucht von Draenor auszuweichen
versuchte. Das Unbekannte, das ihm auch heute noch das flaue Gefühl des Nicht-Vorbereitet-
Seins, der Unzulänglichkeit für kommende Aufgaben entfachte.
Hand der Naaru.
Dennoch klangen sie auch nach einer Chance. Die Kristallwächter, dezimiert während der
Verteidigung Sturmwinds, waren nur noch wenige. Zu wenige, wie ihm mit dem Scheitern
der letzten Missionen bewusst wurde. Der Zusammenschluss würde eine starke Gemeinschaft
formen. Eine Gemeinschaft, die neue Hoffnung einflösst, sollte jemand ihren Namen
vernehmen.
Hand der Naaru.
Der Draenei richtete sich auf und wandte seinen Blick dem großen Kuppelbau zu, den die
Sha’tari bewohnten und aus dem A’dal jenen Strom des Lichts in den Himmel strahlte, der
den gebeutelten Wesen Draenors, einem Leuchtturm gleich, den Weg zum sicheren Hafen
wies.
Hand der Naaru.
In Naarun, dem charismatischen Verteidiger und in der Anachoretin Sylaia konnte er
Vertrauen fassen und Mut finden diesen neuen Pfad zu gehen. Den Alten zu verlassen.
Das würde er dann sein. Ein Bote für die Botschaft der Naaru, des Lichts und des Lebens.
Des Lebens. Unweigerlich musste er sich an Nobundos Lektionen erinnern, „Alles was ist
lebt“ hatte dieser seinen Schülern immer wieder eingetrichtert, und sein in Sorge gefaltetes
Gesicht rang sich ein straffendes Lächeln ab.

„Habt ihr entschieden?“, erklang eine überraschende, aber wohltuende Stimme, für die Yuval
nur ein gedankenverlorenes Nicken erübrigte. Er blinzelte ein paar Mal und entlud sich dann
der Schuld auf eine Antwort.
„Ja, das haben wir.“
„Und?“, hakte die Stimme nach.
„Hand der Naaru.“
„Ein guter Name, ein guter Weg.“
Yuval nickte, dann schwang er seine Hufe auf den Boden und stemmte sich vom Boden hoch.
Er sah in das freundliche und geduldige Gesicht eines alternden Paladins.
„Wirst du uns auf diesem Weg begleiten?“
„Man wird sehen.“
Mit diesen Worten drehte sich der Paladin herum und verschwand im Gebäude. Yuval wandte
sich erneut dem hellen Lichtstrahl im Zentrum der Stadt zu und lächelte.

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